Mit 13 hatte ich ein kleines musikalisches Schlüsselerlebnis. Ich habe eine Band – und durch sie eine ganze Musikrichtung – ganz allein, ohne fremde Hilfe und nur für mich entdeckt. Davor gab es: die Musik, die meine Eltern hörten (danke Papa, für die Beatles; danke Mama, für Elton John), die Musik, die meine Freunde hörten (ein paar Jahre zwanghaftes Grunge-Gutfinden), die Musik aus den Schlagern der Woche (pfui).

Und dann gab es plötzlich: Blur. Durch die eine britische Band entdeckte ich andere britische Bands und wurde vom Blur-Fan zum Britpop-Fan. Erstaunlich unreflektiert für die Tochter einer irischen Mutter dekorierte ich mein Zimmer mit Union Jacks, trug Royal Air Force-Buttons und kritzelte “I love Britpop” auf mein Federmäppchen. Ich bin bis heute dankbar, dass ich mich diese ganze unvermeidliche, im Nachhinein peinliche, Teenie-Fan-Phase wenigstens für eine gute Band lächerlich gemacht habe. Ich kaufte mir jedes Album und jede Single (auch die Japan-Imports), ich sammelte Artikel aus NME, Melody Maker (aber auch aus Smash Hits) und als Blur in München spielten, war ich eine Stunde vor Einlass da, um in der ersten Reihe zu stehen. Nach dem Konzert schleppte ich eine leere Wasserflasche heim, aus der Damon Albarn getrunken hatte.

Nie davor und nie wieder danach konnte ich mich so für eine Band begeistern. Und nur deswegen war ich bereit, gestern 12 Euro zu bezahlen, um gemeinsam mit den Helden meiner Jugend meine (musikalische) Jugend Revue passieren zu lassen.

Natürlich erfuhren wir in “No Distance Left To Run”, dass wir, die Teenie-Mädchen in der ersten Reihe, es waren, die die Band-Mitglieder Mitte der 90er an den Rande des Alkoholismus getrieben hatten. Dass die Idole unserer Jugend heute von sich sagen, dass sie damals selbst nur Kinder gewesen seien. Und dass sie, wie man an diesem Schmachtfetzen von einer Rockumentary sieht, unsere Nostalgie teilen.

*mixed metaphor?

Frohe Weihnachten bei be2

Ich verspreche hoch und heilig, dass ich mich an dieser Stelle noch vor den Feiertagen melden werde, um Euch frohe Weihnachten zu wünschen, aber ich wünsch mir auch was: dass Ihr bei der Charity-Aktion von be2 mitmacht und einen Button wie den hier oben in Eurem Blog oder auf Eurer Website zeigt. Für jeden Button spendet be2 10€ an Unicef. Das Christkind wird dann bestimmt besonders gut zu Euch sein!

Weitere Infos gibts beim Klick auf das Banner.

Was? Is scho wieder Frühlingsfest?

Ach so, Winter-Tollwood!


Bei dem Wetter kann man schon mal durcheinander kommen.

50 Jahre Zeitsprung in einer Schlagzeile

rocker-alarm

be2 hat diesen Monat einen Fotowettbewerb ausgerufen und ich hab mich gleich mal als Model verpflichten lassen. Das Fotoshooting fand – total glamourös – im Innenhof des Fotografen statt, wo mich zwei Kinder die ganze Zeit angestarrt und die Mama gefragt haben, warum die Frau so komisch schaut.be2-postkarten-M1-3

Bei dem Fotowettbewerb kann man übrigens eine Wii gewinnen – also macht mit und schiesst Eure eigenen Fotos von Euch in albernen Posen beim Alleinsein. Was ich kann, das könnt Ihr doch schon lang! Hier geht’s zum be2-Wettbewerb…

  • Willkommen auf dem grössten Trachtenlaufsteg der Welt.
  • Wiesn Fashion Willkommen

  • Ein Grußwort vom Oberbürgermeister zur Eröffnung der Munich Fashion Week: be friedlich and be fashionable
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  • Trend Herbst 2009: Maßschneiderei
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  • Trend Herbst 2009: stilvoll reisen
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  • Trend Herbst 2009: Kopfbedeckungen
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  • Trend Herbst 2009: Federn
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  • Trend Herbst 2009: Holz vor der Hüttn
  • munich-fashion-week-27 Read the rest of this entry »

Bierzeltstimmung beim Rammstein-Konzert.

Herrlich!

Irland war früher mal ziemlich arm und sehr katholisch. Jetzt ist das Land nicht mehr so arm, und entsprechend nehmen sie’s auch mit der Religion nicht mehr ganz so genau. Es gab aber mal eine Zeit, da hing in fast jedem irischen Haus ein Bild vom Papst – und eins von JFK, dem “irischen” Präsidenten. Die Besuche dieser beiden Männer haben Irland geprägt und mental vorbereitet auf das Wirtschaftswunder, das verantwortlich für den heutigen Wohlstand (und DAS) ist. Der Besuch des Papsts gab der Wirtschaftswundergeneration ihren Namen, da die “Pope’s Children” in einer Zeit steigender Geburtenraten geboren wurde, die ihren Höhepunkt mit dem Papstbesuch 1979 erreichte.

Und wie dankt Irland seinem Papst den neu gefundenen (und vielleicht auch bald wieder verlorenen – danke, Wirtschaftskrise) Wohlstand? Read the rest of this entry »

Es war so. Ich habe mich in diese Vivienne Westwood Schuhe verliebt. Ich verliebe mich sehr oft in Dinge von Vivienne Westwood, aber ich kann sie mir sehr selten leisten. Diese Schuhe sind aber von Vivienne Westwood for Melissa, was sie sehr erschwinglich macht. Melissa ist eine brasilianische Modefirma, die ausschliesslich Schuhe aus Gummi  herstellt, meist in Zusammenarbeit mit renommierten Künstlern, Architekten und Designern.

vivienne-westwood-melissa-schuhe

Die Schuhe sind

  1. wunderschön
  2. wohlfühlbequem
  3. quietschebunt
  4. bezahlbar
  5. sie riechen nach Kaugummi*

=> ich musste sie haben<=in Deutschland sind sie schwer zu bekommen=>ich musste sie in Australien bestellen

Auch mit Versand aus Australien kommt man bei der Online-Bestellung relatv günstig davon (die Dollarpreise durch zwei geteilt, plus 15€ Versandkosten = Schnäppchen), aber mach mal die Rechnung nicht ohne den deutschen Zoll, der hat nämlich mein kaugummiduftendes Melissa-Packerl geöffnet und, Zitat:
zoll-hat-was-festgestelltWer oder was auch immer VuB sein mag, eine kleine Zollgebühr später sind sie endlich mein. Ich bin jetzt stolze Besitzerin der Vivienne Westwood Ultragirl in Rot

vivienne-westwood-schuhe

…und der Vivienne Westwood Three Straps in Schwarz. Und wenn sie dreckig sind, dann wasch ich sie einfach. Können Eure Schuhe das auch?

vivienne-westwood-gummischuhe

*Der Kaugummigeruch gibt immer wieder Anlass zu besorgten Anfragen lieber Menschen, ob das auch gesund sei, aber ich denke, wenn man brasilianische Schuhe aus Vollgummi trägt, ist es schon zu spät, sich Gedanken um Fußkrebs zu machen.

Und weil ich heute noch nicht genug Werbung für Melissa gemacht hab, hier ein Vintage-Werbeclip aus Brasilien: Read the rest of this entry »

Jede Menge Blumen, denn jeder Gast bringt einen riesigen Blumenstrauss mit, den das Brautpaar nach der Trauung mit einem flüchtigen Blick in Empfang nimmt und der dann während der Feier still vor sich hin welkt.

polnische-hochzeit-blumen

Flaschenweise Vodka natürlich – die passenden Stamperl stehen gleich beim Gedeck.

polnische-hochzeit-vodkapolnische-hochzeit-vodkastamperl

Hinter den Gläsern im Hintergrund ein flüchtiger Blick auf das einzig Gesunde, das diese Hochzeit zu bieten hatte.

Denn dann kam das Essen. Viel, viel Essen… Read the rest of this entry »

 

Februar 2010
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