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Ich weiß, Ihr wartet seit einer Woche mit angehaltenem Atem, was für eine dadaistische Fundgrube ich in München aufgetan habe. Ich denke, das Warten hat sich gelohnt. Vor allem, wenn Ihr auch nicht wusstet, dass es Schuhdesigner gibt, denen der Dadaismus offenbar kein Begriff ist, die aber denken, dass „Dada“ ein total spitzenmässiger Name für geilen Fuss-Bling ist. Tja, diese Schuhdesigner gibt es und sie haben dies entworfen:
Bei meinem letzten Zürich-Besuch stellte ich verzückt fest, dass der legendäre dadaistische Sündenpfuhl Cabaret Voltaire wieder eröffnet wurde.
- stellte fest, weil diese Tatsache mir unbekannt war, bis ich direkt davor stand
- verzückt, weil Dada eines meiner Magisterprüfungsthemen war und auch sonst Spaß macht (von hinten wie von vorne)
- legendär weil… HATTEST DU KEINEN DEUTSCH-GRUNDKURS? (ich auch nicht, war natürlich im LK)
- Sündenpfuhl, weil ich mir das halt so vorstell, so dekadent und avantgardistisch und wild
- wieder eröffnet, weil das Cabaret Voltaire genau da schon mal war und jetzt wieder da ist
weil auf is wenn auf is!

Beweisstück 4 aus der Reihe München ist schön, gesehen beim Tekkelklub in der Rumfordstrasse.
