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50 Jahre Zeitsprung in einer Schlagzeile

- Willkommen auf dem grössten Trachtenlaufsteg der Welt.
- Ein Grußwort vom Oberbürgermeister zur Eröffnung der Munich Fashion Week: be friedlich and be fashionable
- Trend Herbst 2009: Maßschneiderei
- Trend Herbst 2009: stilvoll reisen
- Trend Herbst 2009: Kopfbedeckungen
- Trend Herbst 2009: Federn
- Trend Herbst 2009: Holz vor der Hüttn



















Unser Balkon entwickelt sich dieses Jahr zum Mini-Biobauernhof und ich bin stolz wie ein vegetarisches Bio-Tofu-Schnitzel. Da ich vermute, dass sich das Interesse an Fotos von selbstgezüchtetem Obst und Gemüse hier in Grenzen hält, erspare ich Euch die Kräuter und Gewürze und schreite fort zu „Balkonien für Fortgeschrittene“:
Balkontomaten? Kann jeder, aber….
Balkonchilies?
Neidisch? Dann wartet mal, bis Ihr die Balkonerdbeeren gesehen habt. Read the rest of this entry »
…weil sich nicht mal die Kindergartenkinder jeden Scheiß bieten lassen. Wir sind ja schließlich nicht in Berlin!

Beweisstück 5 aus der Reihe München ist schön, gesehen beim Kindergarten Klenze- Ecke Baumstraße.
Cocorosie waren am Sonntag in München, aber irgendwie hat es keiner mitbekommen? Und dann war das Konzert trotzdem ausverkauft? Keine Ahnung. Jedenfalls waren Cocorosie wie gehabt – zu gleichen Teilen enervierend, faszinierend, langatmig und kurzweilig, und gerade, wenn man denkt, dass es heute doch etwas langweilig wird, fängt es an, richtig Spaß zu machen.
Die Soundlieferanten Kinderspielzeug, Megaphon, Kettengerassel und was sonst noch so aus der Trickkiste gezaubert wird, gehören zwar schon zum Standardrepertoire, aber statt Beatboxer treten Bianca „Coco“ und Sierra „Rosie“ diesmal mit Drummer auf. Coco klingt noch mehr wie Nanny Fine als üblich und Rosie schmeißt sich mit Inbrunst und großer Gestik in die Rolle der dramatischen Chanteuse. Beide pflegen konsequent den Schwestern-Mythos: Sie sehen aus, als hätten Sie in Muttis Kleiderschrank oder der Faschingskiste gekramt und sich gegenseitig zum ersten Mal geschminkt; die an die Rückwand projizierten Bilder wirken eher wie eine Aneinanderreihung von Insider-Witzen als allgemein verständliche symbolische Songuntermahlung. Aber auch, wenn sich mir die visuelle Logik von Cocorosie-Konzerten nicht erschließt, überzeugt die Musik ganz für sich und der Spannungsbogen ist nach knapp zwei Stunden so gespannt, dass sich die zwei Zugaben gar nicht vermeiden lassen.
Ob die spontan erworbene EP (die nur auf der Tour käuflich zu erwerben ist) „Coconuts, Plenty of Junk Food“ nur vom Titel, oder auch vom Inhalt her, lecker klingt, hat ein erstes Anhören nicht eindeutig ergeben. Bis zum nächsten Cocorosie-Konzert hab ich mich entschieden.
So sah es die letzten zwei Wochen aus, als ich in Irland war:

…und so sah es aus, als ich nach zwei Wochen wieder in München ankam: Read the rest of this entry »
Wusstest Du, dass es in München einen Walk of Fame gibt? Ich auch nicht.
Ist aber auch irgendwie ein Oxymoron. Nicht München und Walk, aber München und Fame bildet doch einen Widerspruch in sich, da hier eher die B- bis Z-Prominenz ansässig ist. Entsprechend absurd ist die wahllose Ansammlung von Handabdrücken am Rand des Olympiasees dann auch. Da wohnen die in Zement verewigten Kastelruther Spatzen neben Little Richard, Eric Zabel neben Jon Bon Jovi und Andre Rieu findet sich mittig zwischen Tote Hosen und Metallica.

Und weil man sich nur daheim trauen kann, sich aufzuführen wie der letzte Tourist…
Liza Minelli = Jazz Hands!*

Snoop Dogg, y’all! Read the rest of this entry »
Ich weiß, Ihr wartet seit einer Woche mit angehaltenem Atem, was für eine dadaistische Fundgrube ich in München aufgetan habe. Ich denke, das Warten hat sich gelohnt. Vor allem, wenn Ihr auch nicht wusstet, dass es Schuhdesigner gibt, denen der Dadaismus offenbar kein Begriff ist, die aber denken, dass „Dada“ ein total spitzenmässiger Name für geilen Fuss-Bling ist. Tja, diese Schuhdesigner gibt es und sie haben dies entworfen:
weil auf is wenn auf is!

Beweisstück 4 aus der Reihe München ist schön, gesehen beim Tekkelklub in der Rumfordstrasse.

